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Emotionale Freiheit

emot

(Auszug aus „Heirate dich selbst. Wie radikale Selbstliebe dein Leben revolutioniert“ – Von Veit Lindau – Erhältlich als Buch, Hörbuch und Download)

Wenn dein Leben ein Film wäre, wie würdest du seinen emotionalen Grundton beschreiben? Ist es ein nüchterner Dokumentarfilm? Ein paranoider Hitchcock? Ein Drama wie Titanic? Ein hochromantisches Epos wie „Jenseits von Afrika“? Heiß und sinnlich? Oder alles zusammen? Verläuft dein Lebensfilm so langweilig, dass du selbst dabei auf der Couch einschläfst oder ist es dir manchmal zu viel an Aufregung?

Welche Emotionen dürfen sein und bei welchen drehst du schnell den Ton ab? Erlaubst du dir die ganze emotionale Bandbreite?

Emotionen lassen sich auf vielen Ebenen erklären, zum Beispiel biochemisch (Ausschüttung verschiedener Hormone), physisch (veränderte Körperhaltung und Atmung) und psychologisch (im Wechselspiel mit unserem Denken und Verhalten). Die passendste Definition fand ich allerdings in dem englischen Wortspiel: E-Motion = Energy in Motion. Emotionen sind Energie in Bewegung. Sie sind die energetische Grundfrequenz, in der wir unser Leben erfahren. Ihre Schwingung kann sich angenehm oder unangenehm, leicht oder schwer, hell oder dunkel, dicht oder offen anfühlen.

Der unsichtbare, dennoch gut wahrnehmbare Energie-Körper unserer Gefühle verhält sich häufig den ganzen Tag über relativ ruhig, um dann plötzlich, provoziert durch einen kleinen Auslöser, anzuspringen und eine emotionale Welle von Begeisterung, Trauer, Angst oder Wut auszulösen. In solchen intensiven Momenten kann er einen Großteil unserer Aufmerksamkeit binden. Wir können dann nicht mehr klar denken und tun manchmal Dinge, die uns im Nachhinein lächerlich und irrational erscheinen.

Kennst du solche Momente? Welche Emotionen lassen dich die Fassung verlieren?

Emotionale Unfreiheit äußert sich in zwei Extremen: Entweder unterdrücken wir unsere Gefühle, weil wir uns vor ihnen fürchten. Oder wir verlieren uns in ihnen. Egal wie, ausgeliefert sind wir ihnen so immer. Der Kampf gegen Gefühle kostet enorm viel Lebenskraft. Ihre vitale Kraft steht uns dann nicht zur Verfügung. Zusätzlich verbrauchen wir Energie, um sie zu unterdrücken. Diese Kontrolle erschöpft und raubt uns Lebensfreude. Doch auch unsere Umgebung bekommt die Anspannung zu spüren. Wenn wir uns hingegen in unseren Gefühlen verlieren, gleichen wir einem steuerlosen Boot auf hoher See. Unsere emotionalen Wellen sorgen zwar für viel Bewegung, doch wir kommen selten da an, wo wir wirklich hinwollten.

Selbstachtung entsteht, wenn wir lernen, bewusst Kontakt mit unseren Gefühlen zu halten, sie adäquat auszudrücken und zugleich ruhig zu beobachten.

Wir erfahren so, dass wir ihnen nicht ausgeliefert sind. Wir sind größer als unsere Gefühle und wir können sie auf eine selbstbewusste Weise nutzen. Je besser wir uns emotional kennen, desto natürlicher gelingt es uns, auch unangenehme Gefühle in wertvolle Erfahrungen zu verwandeln und sogar angenehme Gefühle bewusst zu erzeugen. Dieser kluge Umgang mit unseren Gefühlen entsteht nicht von selbst. Er setzt unsere Bereitschaft voraus, sie über einen längeren Zeitraum mit der Entschlossenheit eines sanften Kriegers zu schulen.

Emotionale Freiheit – Im Feuer stehen lernen

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