Veits Blog

Feiere dein Leben

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Verwechsle Perfektionismus nicht mit natürlicher Vollkommenheit!

Dein Leben wird niemals perfekt sein. Doch es ist immer vollkommen.

Vielleicht hast du es heute nicht geschafft, deinen Ansprüchen gerecht zu werden. Na und? Wann hast du das je?

Dennoch besteht dieser Tag aus einer einzigen Aneinanderreihung von Wundern. Verpasse sie nicht. Feiere sie. Möglichst jeden Tag.

Nicht, um dich zu belohnen, sondern einfach so! Weil du da bist. Weil dein Leben kostbar ist.

Das Schlimmste, was deinem überstrengen Über-Ich passieren kann, ist, wenn du dir angewöhnst, immer wieder, einfach so, schamlos-grundlos zu feiern. Dann verliert dieser innere Miesepeter die Kontrolle über dich.

Feiere deinen Weg. Deine eleganten und die lächerlichen Schritte. Feiere deine Niederlagen und Siege. Feiere den Dreck und das Licht.

Vielleicht denkst du: „Veit, ich weiß nicht, wie das geht?“

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Ich verrate dir, was mir dabei hilft. Wenn ich mich dabei ertappe, mich wieder einmal hochgezogenen Stirnfalten durchs meinen Alltag zu peitschen, dann bleibe ich kurz stehen und schließe die Augen.

Ich beame mich für einen Moment hoch hinaus ins Universum, schaue von dort auf unsere Milchstraße, sehe diesen kleinen, blau-grünen Planeten und stelle mir die knapp siebeneinhalb Milliarden winzigen Menschlein darauf vor. Einer davon bin ich. Ich schaue von da oben auf das Gewimmel da unten, auf den so kurzen Ausschnitt, den ich mein Leben nenne und mir wird sofort klar, … wie lächerlich meine Ideen von „richtig“ und „falsch“ sind, … wie abgefahren unwahrscheinlich es überhaupt ist, dass ich existiere, … wie unendlich kostbar dieser Moment – jetzt – ist, … und dann frage ich mich, wie ich ihn verbringen möchte.

Verkrampft, verbittert durch Selbstkritik?

Oder grinsend und tanzend?

Dann zwinkere ich von da oben meinem Über-Ich zu: „Ja,ja, du hast Recht. Aber weißt du was, ich geh jetzt trotzdem feiern.“

Dann beame ich mich wieder herab, in diesen so abgefahren-einzigartig-kostbaren Moment. Ich öffne meine Augen und… küsse meine Liebste, lege meine Füße auf den Tisch, hole mir eine Kugel Eis in meinem Lieblingscafe und lass die Nacht etwas länger werden.

Mit herzlichem Gruß, Veit

(Ausschnitt aus „Werde verrückt“- Teil 2. Zum Buch geht es hier.)

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